Eva-Maria
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Kindheit und Jugend

The Times, they are a-changing

Der Krieg, der "Zusammenbruch", wie meine Großmutter ihn nannte, während von "Befreiung" eher nicht die Rede war, lag erst acht Jahre zurück, als meine Mutter meinen jüngeren Bruder gebar. In dieser Zeit war ich mit meinem Vater in der Gegend von Gelting unterweg. Einige Verwandte campten in Falshöft, mein Großonkel lebte mit Frau und Adoptivsohn in einer Kate, die vermutlich nicht mehr steht, denn sie war schon damals sehr baufällig. Sie ist auf dem Bild mit meinem Onkel und seiner Frau zu sehen. So bald nach dem Krieg war man froh, ein Dach über dem Kopf zu haben, auch wenn Schwalben im Schlafzimmer nisteten, die durch eine zerbrochene Scheibe ein- und ausflogen -- daran erinnere ich mich gut -- und wenn die Dielenbretter schon so verfault waren, dass man einen großen Schritt machen musste und drunter Wasser glänzte.